Backgammon

Backgammon ist eigentlich ein Brettspiel das in einigen Ländern sehr beliebt ist und auch gerade in Casinos immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Backgammon verzeichnete sich erstmals im Jahre 1645.

Ein wesentlicher Teil des Spiels ist das Wiedereinsetzen von Spielsteinen, worauf sich auch der Name „Backgammon“ bezieht.

Zuerst war es ein beliebter Zeitvertreib der Adeligen, doch allmählich setzte es sich auch in der breiten Bevölkerung durch.

1743 wurden erstmals offizielle Regeln niedergeschrieben, bis auf wenige Veränderungen bestehen die Regeln bis heute. Die letzten Regeländerungen wurden schließlich im 20ten Jahrhundert eingeführt. Es wurden dann offizielle Turniere abgehalten. Nur hier bist du immer willkommen, zusammen mit lobstermania 2 bist du nicht gleich!

Backgammon wurde dann zum klassischen Brettspiel der Neuzeit.

Spielregeln

Das Spielbrett besteht aus mehreren Bereichen. Insgesamt verteilen sich über vier Quadranten 24 Points, auch Zungen genannt, davon sind jeweils sechs in einem Bereich. Eine Hälfte des Spielbretts wird als Outer-Board bezeichnet, während die gegenüberliegenden Viertel in die Home-Boards für schwarz und weiß aufgeteilt sind, und sich somit ebenfalls gegenüberliegen. Der Balken zwischen den beiden Hälften wird als Bar bezeichnet.

Für beide Spieler gibt es nun eine vorgegebene Laufrichtung, beginnend im Home-Board des Gegners, dann über die beiden Hälften des Outer-Boards und schließlich in das Home-Board der eigenen Spielfarbe. Der erste Point liegt für jeden Spieler auf der äußersten Zunge im Home-Board des Gegners. Der 24. Point ist somit direkt gegenüber der ersten Zunge und liegt im eigenen Home-Board.

Zu Spielbeginn werden jeweils 15 Spielsteine für schwarz und weiß auf den Zungen verteilt. Auf den jeweils ersten Point der Laufrichtung werden zwei Spielsteine der eigenen Farbe gelegt, auf die 12. Zunge kommen fünf Steine, 3 Spielsteine auf Point 17 und noch einmal fünf auf Point 19.

Ziel des Spiels ist es, alle seine Spielsteine in das eigene Home-Board zu tragen und sie schließlich auf den Point “Null” hinauszuwürfeln.

Mit einem Würfeln wird entschieden, wer das Spiel beginnt und darf sogleich mit der Augenzahl einen Spielstein in Laufrichtung vorschieben. Anschließend werden zwei Würfel genutzt, deren beiden Augenzahlen für jeweils zwei Spielsteine gelten oder aber nur für einen, wenn man die Augen addiert. Spielsteine können nur auf Felder gesetzt werden, auf denen nicht mehr als ein gegnerischer Stein liegt. Befindet sich dort aber genau ein Stein, wird dieser auf die Bar in die Mitte gelegt.

Fortan müssen die gewürfelten Augenzahlen dazu genutzt werden, die in der Mitte liegenden Steine wieder ins Board zu bringen. Erst danach können wieder reguläre Züge gemacht werden.

Sind schließlich alle Spielsteine im eigenen Home-Board, wird darum gewürfelt diese Steine auf das Feld “Null” zu tragen. Wer als erster keinen Spielstein mehr auf dem Brett liegen hat, gewinnt das Spiel.

Neben diesen gängigen Spielregeln, gibt es unzählige Variationen, die unterschiedlich ausfallen können. Vor allem bei Turnieren gelten verschärfte Regeln, die zum Beispiel das Würfeln nur in Würfelbechern erlauben. Häufig trifft man dabei auch auf den Dopplerwürfel, dessen sechs Seiten mit den Zahlen 2, 4, 8, 16, 32 und 64 versehen sind. Mit Hilfe dieses speziellen Würfels können sich Spieler gegenseitig das Doppeln anbieten, sofern sie davon ausgehen, die Partie zu gewinnen. Dadurch gewinnt ein Spiel an Schnelligkeit, ohne das eigentliche Spielkonzept zu beeinflussen. Weltweit gibt es verschiedene andere Versionen des Spiels, die aber allesamt auf einem Backgammon Brett gespielt werden. Einige dieser Variationen entwickelten sich parallel zum heutigen Backgammon, während andere zu Schöpfungen der Neuzeit gehören.